Radio LEV: Bürgerinitiativen sind enttäuscht

Die neuen Entwicklungen bei der A1- Rheinbrücke dienen vor allem der Bayer AG! Das sagt die Bürgerinitiative „Netzwerk gegen Lärm“. Es geht um die Entsorgung des Giftmülls aus der Deponie.

Reaktion: Bürgerinitiative ist enttäuscht

Die Stadt Leverkusen muss sich weder um die Entsorgung des Giftmülls kümmern, noch die Kosten tragen. Das hat die Bezirksregierung jetzt entschieden und damit einem Antrag der Stadtverwaltung zugestimmt. Zuständig ist Straßen NRW als Bauherr, entschied die Bezirksregierung. Für die Bürgerinitiative „Netzwerk gegen Lärm“ ist die Entscheidung kein Grund zur Freude.

7 Kommentare

  1. Das nenn ich mal Business Plan auf höchster Ebene.

  2. gewissermaßen raffiniert vom Chempark, diese Arbeit übernehmen zu wollen. Nicht wegen des Verursacherprinzipes, das wäre zu einfach. Nee, haben die nicht neulich verlauten lassen, man wüsste nicht mehr, was so alles in der Deponie drin ist? Wenn sie jetzt das Zeug selbst entsorgen wollten, müssen sie es wissen (und darum soll es wohl auch nicht nach draußen gehen, denn sonst käme externe Entsorgerfirmen noch diversen Geheimnissen auf die Spur), damit sie es rückstandlos und ohne Nebenwirkungen hinkriegen können. Also haben sie mehrere Offerten zu ihrem Vorteil: sie können analysen, war WIRKLICH drin ist (und es ggf mit den Unterlagen abgleichen, die vl doch noch wieder auftauchen) und wie es reagiert mit einander, bei den Resten die vor Ort bleiben und bei der Entsorgung selbst, neue Experimente machen, Forschungen entwickeln und schliesslich tut das dem Chempark gut für seine Imagepflege außerhalb LEVs. Dass die Anwohner zugleich Versuchskaninchen sind aufgrund der Sofort-und Spätfolgen, die die Öffnmug der Deponie (nebst überlicher Feinstaubbelastung und neu! Asbest durch die Baustellen ZOB) mit sich bringt, hat noch einen weitern Standortvorteil: man kann gleich gegen alles mögliche Medikamente erfinden und sie preisgünstig anden Mann bringen, die Handelswege sind kurz zu den Patienten. Anfürsich ein riesen Deal, wo der Chempark nur gewinnn kann.

  3. … Die einfach so durch geht! Wie darf das sein? In einem Rechtsstaat!!!!

  4. Bayer hat sich ja schon vor geraumer Zeit ganz selbstlos dazu geäußert. Man wolle sich nicht aufdrängen, man wolle nur, dass der Giftmüll nicht noch groß herum transportiert wird. Straßen.NRW äußerte sich kurz darauf mit den Worten, es gäbe außer Currenta praktisch kein Unternehmen in der Nähe welches solche Stoffe entsorgen könnte.
    Das Ergebnis der Ausschreibung dürfte also bereits lange besiegelt sein.

    Hier lässt sich erkennen nach welchem Schema geplant wird. Es ist klar, das es extrem kostspielig ist die enormen Mengen an giftigem Aushub z. B. in die Niederlande zur Entsorgung zu transportieren. Das man daher quasi gezwungen ist den ehemaligen Erzeuger für die Entsorgung des eigenen Mülls zu bezahlen ist ein Ding wie man es eigentlich nur Wirtschaftskrimis oder von Korruption geplagten dritte Welt Staaten kennt.
    Statt die Verantwortung und Kosten für seinen Müll selbst zu übernehmen, kann der Verursacher dieses nicht nur abgeben sondern sogar in ein profitables Geschäft verwandeln. Welch eine Perversion.

  5. Also Klartext – wir Bürger und Steuerzahler zahlen es, nicht der HauptVerursacher Bayer, nein, denn die verdienen noch mal an Ihren Gift! Bei ein bisschen Recherche wird der interessierte Bürger feststellen dass es europaweit nur einen gibt der durch die Nähe zur Deponie in der Lage ist eszu entsorgen! Deshalb – kein Eingriff in die Deponie- Kombilösung!!! Spart uns allen Geld !!

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