WZ: Deponie Dhünnaue: Riskante Bauarbeiten im Giftgrab

Schema Öffnung Giftmülldeponie Dhünnaue

Der Neubau der Leverkusener Brücke an der A1 erfordert laut Plan eine Öffnung der alten Giftmülldeponie Dhünnaue. Kritiker fürchten die Risiken, die das Vorhaben birgt.

Die Leverkusener Brücke, die jetzige sowie ihr geplanter Neubau, steht unter keinem guten Stern. Nach langen Diskussionen über den katastrophalen Zustand der alten, mehren sich nun die Proteste dagegen, dass die Zufahrt der neuen Brücke auch durch die Giftmülldeponie Dhünnaue gebaut werden soll. Und dafür muss der alte Schandfleck am Rheinufer wieder geöffnet werden.

„Grundsätzlich ist die Öffnung einer Giftmülldeponie immer die schlechteste und gefährlichste Option. Und wir reden hier quasi von der Champions League der Giftmülldeponien. So hohe Konzentrationen wie in der Dhünnaue gibt es selten“, sagt Helmut Meuser, Professor für Bodensanierung an der Universität Osnabrück.

„Da können sich regelrechte Konzentrationsnester eines Giftstoffes befinden. Das ist nicht kalkulierbar.“
Helmut Meuser, Experte, zu den geplanten Bauarbeiten in der Erde

Weitere Infos finden Sie im vollständigen Artikel unten:

http://www.wz.de/lokales/burscheid-region/koln-leverkusen/deponie-dhuennaue-riskante-bauarbeiten-im-giftgrab-1.2297622

 

2 Comments

  1. Kläre Desgranges sagt:

    Die Verantwortlichen des Straßenbaus hören mit den falschen Ohren zu. Beruhigung zur Lärmbelästigung ist eins und doch keine wirkliche Beruhigung für die Leverkusener Bewohner. Der „Giftberg“ muss geschlossen bleiben.

  2. Erhard. T. Schoofs sagt:

    Es ist ungeheuerlich, dass Straßen NRW / die Verkehrsminister Dobrindt/CSU/Bund und Wüst/CDU/NRW diese Bayer Giftmülldeponie großflächig öffnen wollen !

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