RP: Feinstaub-Initiativen sagen harte Fahrverbote voraus

Umweltzonen-Schilder wie dieses könnten sich bald überlebt haben. Experte Lauterbach rechnet mit wesentlich strengeren Fahrverboten.

Die Umwelthilfe, betonte der Kölner Fachanwalt Frank Sedlak, mache in Sachen saubere Luft derzeit mächtig Druck auf 45 deutsche Städte, darunter auch Leverkusen. Sie hat ein Rechtsverfahren eingeleitet, wonach sich die Stadt bis zum 21. September dazu äußern muss, welche kurzfristig wirksamen Maßnahmen sie beispielsweise gegen die Stickstoffdioxid-Belastung (NO2) ergreift.
Leverkusen drohe dann die paradoxe Situation, „dass viele Autos in der Stadt nicht mehr fahren dürfen, damit der Lkw Durchgangs-Verkehr hier ungebremst weiterrollen kann“.

Leverkusen: Feinstaub-Initiativen sagen harte Fahrverbote voraus

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach und der Leverkusener Lungenfacharzt Norbert Mülleneisen haben eines gemeinsam: Sie essen jeden Tag ein halbes Kilo Blaubeeren. Warum sie das tun, erklärten die beiden gestern bei einer Pressekonferenz zum Thema Luftreinhalteplan: „Die Blaubeere“, sagte Lauterbach, „ist ein Lebensmittel mit hohem Anteil an so genannten Antioxidantien.“

 

1 Kommentar

  1. Ulrich Rosar sagt:

    die Gesundheit eines jeden Menschen ist wichtiger als die teilweise fragwürdigen Reaktionen der Gegner der Kombitunnellösung (egal ob Stadtrat oder Industrie)

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