ÜBER 5.000 BÜRGER DEMONSTRIEREN GEGEN DEPONIEÖFFNUNG!

Deutlich über 5.000 Bürger sind heute dem Aufruf der Dachverbände Nordkurve 12 und LEV muss leben! gegen die Öffnung der ehemaligen Giftmülldeponie und für eine Kombilösung mit langem Rheintunnel auf die Straße zu gehen gefolgt.

Tausende Bürger demonstrieren gegen Öffnung der Giftmülldeponie in Leverkusen

Bereits vor dem offiziellen Start der Demo um 10:30 Uhr zeigte sich die große Resonanz als sich tausende Bürger an der Wacht am Rhein einfanden. Bis zum Start und im Laufe der Demo, die durch die Stadt bis zu Christuskirche zog schlossen sich immer mehr Unterstützer an. Bei der Kundgebung von der Christuskirche war der Platz Ecke Friedrich-Ebert-Str./Dönhoffstr. schließlich völlig überfüllt. Viele der Demo-Teilnehmer stauten sich die Dönhoffstr. weit hinauf.

An der Spitze mit dabei die Vertreter der Faninitiativen, LEV muss leben!, Bundestagsabgeordnerter Karl Lauterbach und der ehemalige Oberbürgermeister Walter Mende in dessen Amtszeit die Deponie versiegelt wurde. Der aktuelle Oberbürgermeister Richrath beteiligte sich leider nicht an der Demo, obwohl er die Organisatoren im Vorfeld extra zum Gespräch eingeladen hatte. Scheinbar vertritt er nicht die Position seiner Bürger.

Bei der Kundgebung kamen auch unsere jüngsten Bürger, für deren Zukunft wir in erster Linie kämpfen, zu Wort. Unter großem Applaus stellten sie ihre Forderungen nach einem gesunden Lebensraum, wo wirtschaftliche Interessen nicht wichtiger sind als die Gesundheit der Bürger.

Nach der Kundgebung setzten die Demonstrationsteilnehmer ihren Weg durch die Stadt über Ludwig-Erhard- und Konrad-Adenauer-Platz Richtung Stadion fort.

Heute wurde ein eindeutiges Zeichen gesetzt, dass das Thema in der Breite der Leverkusener Bevölkerung angekommen ist und diese die Untätigkeit, Hinhaltetaktik und Nebelkerzen von OB und den großen Stadtratfraktionen von CDU und SPD nicht weiter hinnimmt. Leverkusen ist aufgestanden und kämpft um sein Recht, das Recht das die Gesundheit der Bürger über wirtschaftlichen und politischen Interessen steht. Leverkusen hat das Recht zu entscheiden, dass die Deponie versiegelt bleibt und mit einem langen Rheintunnel die gesundheitlich und umweltschohnenste Lösung umgesetzt wird. (siehe auch die Kombilösung)

Wir möchten uns bei allen Organisatoren und Teilnehmern für den reibungslosen und friedlichen Ablauf und das eindrucksvolle Zeichen an die Politik bedanken! Weitere Aktionen sind geplant, dies war erst der Anfang!

 

 

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