KStA | CDU-Logik: Lauterbach (SPD) soll sich endlich auch für die nicht realisierbare Lösung einsetzen

CDU-Landtagsabgeordneter Scholz ärgert sich. Leverkusen zeigt Uneinigkeit in Sachen Tunnellösung, Karl Lauterbach solle doch nun endlich auf die CDU-Position einschwenken.

Doch wer vertritt hier wirklich die Interessen der Leverkusener auf Bundesebene?

Der Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der an der Seite der Bürgerinitiativen weiter für einen langen Rheintunnel (Kombilösung) kämpft? Oder CDU-Mann Rüdiger Scholz der NRW-Verkehrsminister Wüst bisher nur für eine 900m kurze „Tunnel-statt-Stelze“ Variante überzeugen konnte?

Scholz propagiert, nur die kurze Lösung sein möglich. Aktuelle Aussagen der ausführenden Behörde Straßen.NRW sprechen jedoch eine ganz andere Sprache. Diese teile dem Stadtanzeiger am Donnerstag mit: „Straßen NRW lasse die Rheinbrücke nicht so bauen, dass Tunnelrampen ohne weiteres möglich sind. Das sei nicht möglich, weil zunächst der Anschluss an die alte Stelze gewährleistet werden müsse.“

Es sieht also eher so aus, dass Leverkusen am Ende mit leeren Händen da steht, wenn man sich lediglich für die kurze „Tunnel-statt-Stelze“ Variante einsetzt.

Die richtige Forderung an die neue Bundesregierung in Berlin kann also nur die Maximalforderung für einen langen Rheintunnel sein! Denn nur dieser kann Leverkusen auch langfristig vor innerstädtischen Fahrverboten bewahren.

Scholz rügt Lauterbach wegen A 1

Der SPD-Mann möge sich der CDU-Position anschließen. Karl Lauterbach soll nicht länger für einen langen Autobahntunnel unter dem Rhein eintreten, sondern für den Bau eines kurzen Tunnels in Küppersteg kämpfen. Das fordert Rüdiger Scholz. Der CDU-Landtagsabgeordnete hält das Beharren auf einem Rheintunnel gar für „gefährlich“: Leverkusen erwecke den Eindruck der Uneinigkeit.

 

3 Kommentare

  1. Wolfgang Kirschbaum sagt:

    Hallo Herr Scholz,warum kämpfen Sie denn nicht für die richtige Lösung. Das ist für mich nur der lange Tunnel. Dazu gehört ebenso das Leverkusener Kreuz. Das Geld dazu ist vorhanden. In anderen Ländern ist die Tunnelbohrung längst Standard mit Deutscher Technik.

  2. D. Müller sagt:

    Da schließe ich mich Herrn Beck’s Ausführungen an. Den CDU Politikern sollte man auf keinen Fall Weitsichtigkeit zutrauen! Diese Partei denk doch nur bis zur nächsten Wahl! Und wartet lieber ab. Um dann schnell zu Kaschieren. Diese Wahl taktischen Spielchen sieht man auch im Leverkusener Stadtrat. Nur um am Ende sagen zu können, wir haben alles im Sinne der Bürger gemacht. Hier soll mit aller Gewalt eine einzigartige Lösung im Sinne der Umwelt blockiert werden!

  3. Dieter Beck sagt:

    Werter Mitstreiter, sehr geehrter Herr Prof. Dr.Lauterbach. Mit ihrem Standpunkt zur langen Tunnellösung treffen SIE wohl die Meinungen der meisten Leverkusener und der Nutzer der Straßen. Auf lange Sicht werden andere Institutionen auf Fahrverbote beharren und auch durchsetzen, ungeachtet der besonderen Verkehrslage in Leverkusen. Drei Autobahnen sowie der Rhein führen durch die Stadt – diese sind, nach aktuellem Gerichtsurteil, davon ausgeschlossen. Sehenden Auges hat der Bund diese Tatsachen ermöglicht ohne seine Bürger zu schützen!! Es werden Millionen Euro für die Rückführung eines alten Flugzeugs und den Umbau in ein Museum bereitsgestellt, aber am langen Tunnel wird gespart. Hier geht es um die Wirtschaftskraft und die GESUNDHEIT der Menschen – Politik wollt ihr noch unglaubwürdiger werden? Übrigens ………wenn Fahrverbote kommen, kann das Flugzeugmuseum auch nicht besucht werden! Herr Prof. Dr. Lauterbach und Mitstreiter kämpft bitte weiter!!!

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