RP | Neue A1-Variante: „Da steckt irgendwas hinter, was wir nicht erfahren sollen“

Rat Leverkusen

17.30 Uhr ist eine öffentliche Rats-Sondersitzung auf Antrag der Bürgerliste einberufen, Thema: Die erneut geänderte A1-Planung von Straßen.NRW.

Es handelt sich um eine öffentliche Sitzung, das heißt jeder Bürger ist eingeladen vor Ort im Rathaus teilzunehmen. Eigentlich müsste der Saal voll mit Bürger sein, denn betreffen tut es die meisten von uns und dazu haben neben der Bürgerliste auch weitere Fraktionen aufgerufen.
Wieder einmal hat Straßen.NRW, quasi beiläufig, mitgeteilt, dass man die bisherigen Planungen ändern möchte. Nicht nur den von uns geforderten langen Tunnel möchte man nicht bauen, nun steht auch die kurze Troglösung „Tunnel-statt-Stelze“ am Stadion zur Disposition. Obwohl den Bürgern dies „Lösung“ als süße Beruhigungspille von Verkehrsminister Wüst (CDU), Straßen.NRW und SPD/CDU Ratsfraktion samt OB versprochen wurde, hält man bei dieser Ankündigung still. Kein Protest, keine Reaktion, erst die Bürgerliste muss wieder eine Sondersitzung beantragen damit das Thema auf der Tagesordnung landet.

Was sind die Gründe für diese permanente Passivität? Ist hier vielleicht mehr im Busch? Entsprechende Befürchtungen äußerte heute auch der Bundestagsabgeordnete und Tunnel-Befürworter Karl Lauterbach im Interview mit der RP: „Diese A1-Variante wurde mit der Stadt Leverkusen nicht besprochen.“ Dass eine solche Idee untersucht werde, sei offenbar aus der Not geboren. „Da steckt irgendwas hinter, was wir nicht erfahren sollen“.

Das ganze Interview wir unten wie immer verlinkt.

An der Ratssitzung können alle Bürger teilnehmen und über die Ratsmitglieder auch Einwände vorbringen. 17.30 Uhr, Ratsaal, Rathaus/Galerie, Friedrich-Ebert-Platz 1

Leverkusen/Berlin/Düsseldorf: ‚Neue A1-Variante ist die schlechteste Lösung‘

Leverkusen/Berlin/Düsseldorf „Neue A1-Variante ist die schlechteste Lösung“ Die Grundsatzentscheidungen über den Neubau der Autobahnen 1 und 3 in Leverkusen werden in Düsseldorf fallen. Die landeseigene Autobahnbehörde Straßen.NRW und die NRW-Landesregierung bleiben für die Planungen zuständig. Die Hoffnung, dass doch noch alles vom Bundesbauministerium übernommen wird, hat Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach () begraben.

 

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