KStA: Feinstaub in Leverkusen Behörde soll versucht haben, Werte künstlich zu verbessern

Miese Luftwerte maß die Messstation in Manfort an der Gustav-Heinemann-Straße. Die Stadtverwaltung muss reagieren.

Feinstaub in Leverkusen: Behörde soll versucht haben, Werte künstlich zu verbessern

Karl Lauterbach kauft sich zurzeit jeden Tag mindestens ein halbes Kilo Heidelbeeren. Auch der Lungenfacharzt Norbert Mülleneisen greift bei den blauen Früchten zu. Das hat nicht kulinarische Gründe, sondern medizinische. Stoffe in den Beeren sollen dem Körper helfen, besser mit einer Feinstaubbelastung fertig zu werden.

4 Kommentare

  1. Michael Gerner sagt:

    Den A1 Tunnel durch Junkersdorf konnte man Bauen, betroffen waren deutlich weniger Anwohner (Alerdings zum Teil mit deutlich mehr Geld und offenbar mehr Einfluss). In Leverkusen ziert man sich? Da hilft nur eines: Auf die Straße und lärm wo es geht!

    • Peter sagt:

      Es gibt in Leverkusen zig-Kilometer Straßen, da stell ich mir die Frage, was bringt es, wenn 2 km davon in einem Tunnel verschlossen werden.
      Übrigens auch die Leverkusener fahren mit den Autos durch die Republik, und verschmutzen die Luft in andern Städten

      • Michael Gerner sagt:

        Ist die Frage wirklich ernst gemeint?
        Dann eine einfache Antwort. Aktuell fahren bereits 300.000 Autos über A 1durch die Stadt. Tendenz steigend! Noch Fragen?

      • LEV muss leben! sagt:

        Das können wir erklären Peter.
        Die Frage ist ja nicht die nach den Kilometern, sondern die nach dem Verkehrsaufkommen. Im innerstädtischen Verkehr bewegen sich ca. 40-50.000 Fahrzeuge täglich. Auf den drei Autobahnen rollen jeden Tag ca. 250.000 – 300.000 Fahrzeug unsere Stadt. Hier erkennt man schnell die Verhältnisse.

        Und gerade weil diese vielen Fahrzeuge hier gebündelt rollen, macht hier ein Tunnel mit Abgasfilterung auch so viel Sinn (Der Tunnel wäre übrigens ca. 6 Km lang. Eine zukünftige Tunnelführung der A3 ist wohl selbst bei Straßen.NRW schon Gesprächsthema). Dies dürfte die mit Abstand effizienteste Maßnahme sein die Luftbelastung in Leverkusen zu senken, auch vor dem Hintergrund der prognostizierten Zunahme um min. 2% jährlich. Das heißt bis die Planungen von Straßen.NRW umgesetzt wären, ist schon mit min. 400.000 Fahrzeugen täglich zu rechnen.

        Die paradoxe Alternative ist, wir Leverkusener müssen unsere Autos dank Fahrverboten stehen lassen und auf den Autobahnen rollte der Verkehr weiter. Denn Fahrverbote gelten NUR für den Innerstädischen Verkehr und die Entscheidung wird nicht von der Politik sondern ganz einfach von Gerichten anhand von EU-Grenzwerten getroffen. Siehe Stuttgart wo Fahrverbote zum 1.1.2018 umgesetzt werden müssen.

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