RP | SPD: „Killerstaub“ schreckt junge Eltern ab

Die erste Reihe beim SPD-Parteitag: (v.l.) Oberbürgermeister Uwe Richrath, Landtagsabgeordnete Eva Lux, Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach und die Leverkusener Parteivorsitzende Aylin Dogan.

Auch wenn man sich in Sachen Tunnellösung um eine gesichtswahrende Kommunikation bemüht, der Gegenwind für die Gegner eines langen Tunnels scheint größer zu werden.

Bezeichnend war vermutlich, dass Fraktionsvositzender Peter Ippolito, einer der größten Gegner eines langen Tunnels, beim Parteitag in

Saßen lieber in der letzten Reihe: Der SPD-Rats-Fraktionsvorsitzende Peter Ippolito und Heike Bunde. © Ralf Krieger,

der letzten Reihe saß und nicht mitdiskutierte. Die Bühne gehörte somit Lauterbach, der sich erneut für einen langen Tunnel von Leverkusen bis Köln-Niehl als einzig sinnvoll Lösung aussprach. Auch das Thema der kleinen Feinstaubpartikel (PM2.5) und deren unzureichender Messung im Stadtgebiet adressierte Lauterbach in Richtung OB Richrath und warten eindringlich vor den Gefahren insbesondere für Kinder.

Würden kalifornische Richtlinien angelegt, die auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, müssten u.a. etliche Kindergarten-Standort an stark befahreren Straßen in Leverkusen weichen.

Für OB Richrath wird das Thema Tunnel mittlerweile eher zum Stressfaktor. Besonders in sozialen Medien schlägt ihm, teils mit sehr deutlichen Worten, mehr und mehr der Unmut der Bürger zu seiner Position entgegen.

Die Forderung lautete daher eindeutig, egal wie man sich in Berlin einigt „.. Die Tunnellösung für die A1 muss Bestandteil von etwaigen Regierungsvereinbarungen sein…“. Das lässt hoffen …

Parteitag der Leverkusener SPD: A1-Tunnel: ‚Killerstaub‘ schrecke junge Eltern ab

Die Leverkusener SPD hat einen meinungsfreudigen Parteitag hingelegt. Hauptthemen waren: die A1/A3-Problematik und die Haltung zu einer neuen Großen Koalition (GroKo). Die Mehrheit der 94 Sozialdemokraten, die Samstag bei Norhausen, Rheindorf, tagten, lehnt die Fortsetzung der CDU-SPD-Koalition in Berlin ab.

3 Kommentare

  1. Wolfgang Kirschbaum sagt:

    Ich war mal überzeugter Sozialdemokrat.Jetzt kann mich nur Wundern wie konsequent man sich gegen die eigene Wählerschaft stellt. Frau Lux hat mir schon vor 2 Jahren gesagt:Die Brücke kommt,das ist so vom Rat beschlossen. Offenbar will man nichts dazu Lernen

  2. Peter Salkovski sagt:

    Bravo Herr Prof. Dr. Lauterbach… Pfui Frau Bunde und die Herren Richrath und Ippolito man kann nur hoffen und wünschen, dass Sie bald von der politischen Bildfläche und der damit verbundenen Verantwortung für die Bürger Leverkusens verschwinden.

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